Re: Leseschwierigkeiten-Gläser falsch bestimmt?


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Abgeschickt von Christian am 18 Oktober, 2002 um 18:04:38

Antwort auf: Leseschwierigkeiten-Gläser falsch bestimmt? von Löffler am 17 Oktober, 2002 um 18:17:44:

Hallo, wenn der Sehfehler nur nach der Aussuchmethode ohne Ausmessung bestimmt wird kann es sehr leicht passieren daß bei Weitsichtigkeit zu schwache und bei Kurzsichtigkeit zu starke Gläser verordnet werden. Dies liegt daran daß während des Sehtests und nachher durch die Falschverordnung in beiden Fällen eine leichte Weitsichtigkeit besteht die aber von der Augenlinse wieder ausgeglichen wird. Gerade beim lesen muß die Augenlinse dann aber überakkomodieren was sie auf Dauer aber leider nicht so ganz schafft. Man bekommt Schwierigkeiten oder auch Kopfschmerzen. Dazu kommt bei Minusgläsern auch noch der Verkleinerungseffekt. Abhilfe schaffen hier die richtigen, etwas schwächeren Gläser, also ein Sehtest mit der Kombination aus ausmessen und aussuchen.
Sollten die Gläser jedoch richtig sein und die Schwierigkeiten lediglich am Verkleinerungseffekt der Minusgläser liegen so sollte man Kontaktlinsen probieren, denn diese haben praktisch keinen Verkleinerungseffekt.
Bei Unverträglichkeit kann man auch eine Zweistärken-oder Gleitsichtbrille anpassen, obwohl diese normalerweise eigentlich erst ab etwa dem 45. Lebensjahr mit Beginn der Alterssichtigkeit getragen werden. Christian.




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