Re: Strabismus convergens monolateralis / akute Dekompensation?.


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Abgeschickt von Wilhelm Happe am 12 Juli, 2001 um 13:00:18

Antwort auf: Strab.conv.monolat. von Dirk W. am 11 Juli, 2001 um 22:17:18:

Ihre Beschreibung ist zwar sehr präzise, führt aber zu einigen Widersprüchlickkeiten, die man durch eine fundierte Untersuchung klären sollte.
1. Wenn bei Ihrer Tochter tatsächlich noch vor einigen Monaten ein gutes Stereosehen (mit einer Auflösung bis zu 40 Winkelsekunden, wie in E-Mail mitgeteilt) bestanden haben sollte, würde die jetztige Diagnose "normosensorisches Spätschielen" heißen. Widersprüchlich ist aber, daß eine stärkere Amblyopie vorliegt/vorgelegen haben soll - sonst würde man nicht 5 Tage pro Woche okkludieren.
Am wahrscheinlichsten erscheint mir, daß vorher breits ein sogenannter Mikrostrabismus (Innenschielen mit kleinem Winkel und schlechtem bis allenfalls mäßgigem Stereosehen) bestanden hat, der jetzt in ein großwinkliges Schielen dekompensiert ist. Das ist aber aus der Ferne reine Spekulation. In beiden Fällen ist jedoch eine baldige Behandlung angezeigt.

: 2. In welchem Zusammenhang kann Schielen mit einem Schiefhals stehen?
Eine sog. Kopfzwangshaltung ist bei Kindern, bei denen Schielen bereits bekannt ist, mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine Augenfehlstellung bedingt.
Wie Sie mir bereits mitgeteilt haben, erfolgt eine baldige Klärung durch weitere Untersuchungen - richtig so!

Viele Grüße!


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