Ab wieviel Dioptrin + korrrigieren bei Kleinkind ? (kein Schielen)


Klicken Sie hier, um auf die Forum-Startseite zu gelangen.

Abgeschickt von Charlotte am 16 Dezember, 2002 um 13:20:14

Hallo.

Unser Sohn ist 2 Jahre und 7 Monate alt. Aufgrund einer Schielanamnese in der Familie (Außenschielen ohne Kurz- oder Weitsichtigkeit) sind wir frühzeitig beim Augenarzt gewesen. Bei der Kontrolluntersuchung wurde er jetzt getropft und die Augenärztin stellte auf dem einen Auge +2,5 Dioptrin auf dem anderen +3,0 fest. Hier auch eine leichte Hornhautverkrümmung von -0,75. Ein Schielen besteht z.Zt. nicht.
Sie verschrieb eine Brille mit einer Korrektur von +1,0/+1,5, die auch die Hornhautverkrümmung ausgleicht. Begründung: Schielvorbeugung.

Nun lese ich hier, daß das Auge durch Wachstum die Weitsichtigkeit ein Stückweit selbst ausgleicht, auch Hornhautverkrümmungen könnten sich auswachsen. Unsere Augenärztin (auch gelernte Orthoptistin)meinte, die Hornhautverkrümmung würde in jedem Fall so bleiben, die Weitsichtigkeit könnte besser werden, aber auch ein Schielen begünstigen.

Im Laufe meiner eigenen Schielkarriere, die durch Fehldiagnosen geprägt und somit verpfuscht war, habe ich leider gelernt, Diagnosen anzuzweifeln...

Ich bin etwas ratlos,
1. weil mein Sohn - logisch - tadellos sehen kann, ohne erkennbare Anstrengung lange (bis zu 2 Stunden) und ausdauernd in der Nähe spielt (puzzlen, malen, basteln), was ein Kleinkind sicher nicht macht, wenn es zu anstrengend wäre.
2. weil dieses Kind sowieso sehr vorsichtig ist in allem, was es macht. Meine Sorge betrifft eine unbeschwerte Bewegungsentwicklung. Ich schätze meinen Sohn so ein, daß er sich mit Brille auf der Nase gaaaanz vorsichtig bewegen wird. Wild ist er sowieso nicht, aber bisher normal.
3. weil eine einmal gestartete Brillentherapie sicher nicht unterbrochen werden sollte. Mein Gedanke zielt dahin, die Brillenentscheidung zu verschieben, eventuell nochmal in ein paar Monaten mit Tropfen zu kontrollieren. Oder geht dadurch wertvolle Zeit verloren?
4. weil ich nirgendwo lese, welcher Dioptrin-Wert in welchem Lebensalter tolerierbar ist. Kennt jemand da eine Antwort???
5. weil er bei den Untersuchungen in getropftem Zustand nicht gut mitgemacht hat. Er reagiert wohl genau wie ich überempfindlich auf diese Tropfen, denn er hatte Gleichgewichtsstörungen, war völlig zappelig und hatte noch 2 Tage später weite Pupillen bei Lichteinfall. Inwiefern beeinflußt mangelnde Kooperation des Kindes die Untersuchungsergebnisse? Handelt es sich eher um Schätzwerte? Würde eine neuerliche Messung bei einem anderen Arzt vielleicht andere Ergebnisse bringen?

Für jeden Rat dankbar
Charlotte


Antworten:




Klicken Sie hier, um auf die Forum-Startseite zu gelangen.