Re: Einseitige (kongenitale?) Katarakt bei 15monatigem Kleinkind


Klicken Sie hier, um auf die Forum-Startseite zu gelangen.

Abgeschickt von Wilhelm Happe am 21 Juli, 2001 um 22:25:13

Antwort auf: Einseitiger (congenitaler?) Katarakt bei 15monatigem Kleinkind von Ariane K. am 17 Juli, 2001 um 17:51:48:

Auf all die Fragen gibt es nur eine wichtige Antwort:

Fangen Sie sobald wie möglich mit dem Abkleben an!!!

Mindenstens halbe Wachzeit täglich Okklusion des besseren Auges mit Pflaster. Die ersten 3 Tage villeicht sogar durchgehende Okklusion. Nehmen Sie es in Kauf, wenn Ihr Kind in den ersten Tagen apathisch wirken sollte. Es handelt sich um einen ernsten medizinischen Eingriff vom Wert einer augenlichterhaltenden Operation bei dem Mitgefühl zurückgestellt werden muß.
Erst wenn nach 3 Wochen noch immer der Eindruck besteht, daß ihr Kind mit dem Pflaster auf dem besseren Auge nichts mehr sieht, können Sie das Abkleben sein lassen. Dann würde sich aber die Frage stellen, ob irgendwelche weitere Maßnahmen - inklusive Operation - angesichts der wohl nicht ganz dichten Linsentrübung sinnvoll sind.
Wahrscheinlicher ist, daß es unter der Okklusion ihrem Kind nach 2 Wochen doch möglich ist, sich zu orientieren und herumzukrabbeln. Dann wird es in der Tat schwierig zu beurteilen, ob eine Operation sinnvoll ist - im Zweifelsfall dann lieber warten (s. andere Beiträge im Forum unter dem Stichwort "Katarakt"). Okklusion wäre nach der Operation in jedem Fall im gleichen Ausmaß erforderlich!


Antworten:




Klicken Sie hier, um auf die Forum-Startseite zu gelangen.