achromatopsie und Frühförderung


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Abgeschickt von kerstin am 07 Januar, 2003 um 19:41:09:

Sehr geehrter Herr Dr. Happe,

ich hoffe, Sie können mir in folgendem Fall helfen. Ich kenne ein dreijähriges kind, bei der wir vor ca. 10 Monaten Achromatopsie festgestellt haben. Bei der ersten Untersuchung haben wir mit der Mutter die Einleitung einer visuellen Fühförderung ausführlich besprochen. Auch das medizinische Informationen an die Frühförderstelle geleitet werden dürfen, haben wir von der Mutter schriftlich bestätigt bekommen. Leider wurde das Kind bis heute nicht bei der Frühförderstelle, mit der wir gut zusammenarbeiten, vorgestellt. Wir haben Briefe an die Eltern geschrieben und auch Telefongespräche (mit derm Mutter)geführt, in denen wir nochmals über die Notwendigkeit der Frühförderung aufgeklärt haben, leider erfolglos. Da daß Kind bei den weiteren Kontrollen immer von der Oma begleitet wurde, ist ein persönlicher Kontakt zu den Eltern nicht möglich. Die Oma ließ bei den letzten Untersuchungen durchblicken, daß wohl der Vater gegen eine visuelle Frühförderung ist.Den Vater haben wir leider nie gesprochen. Sollten wir als behandelnde Klinik das Jugendamt informieren um die Frühförderung letztendlich doch durchzusetzen? Das Kind sieht wegen der Achromatopsie binoklular 0,08 in 3m. Außerdem reagiert es in der letzten Zeit mit sehr aggressiven Verhalten, sodaß sich der Kindergarten eingeschaltet hat und an die Frühförderstelle einen Brief geschrieben hat, warum es immer noch nicht dort vorgestellt wurde. Zusätzlich ist es bald vier, bald wird sich auch die Frage der Schuleinführung stellen. Kennen Sie die rechtliche Lage oder einen ähnlichen Fall?

Vielen Dank im Voraus


Kerstin


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