zunehmendes, starkes innenschielen / prismen-brille /anfrage


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Abgeschickt von debora w. am 18 Januar, 2003 um 23:59:40

schöne grüsse, allerseits an die experten

ich bin die debora, und bin 29jahre alt.
tolles forum hier, und viel betrieb! gratuliere! 
zufällig surfte ich hier vorbei, und möchte mich spontan zu meinem augenproblem äussern, welches mir ziehmlich kopfzerbrechen bereitet.

im alter von 4 jahren, bekam ich meiner kurzsichtigkeit wegen (zw. –3 dioptr. bis – 3.75diptr.; laut eltern) die erste brille auf mein näslein gesetzt. im kindergarten-alter / einschulung, machte sich ein schielen meiner augen bemerkbar, wehshalb ich nach einem bestimmten turnus, erst die brillengläser wechselseitig zugedeckt bekam, was man später, mit augenpflastern fortsetzte. die ganze prozedur dauerte jedoch ein paar jahre, und wurde nie richtig gut, weil ich damals, nicht erfreut über das eingeschränkte sehen war, und daher, nur mässig mitmachte.

während der schulzeit verbesserte / stabilisierte sich meine fehlsichtigkeit bei –2.50dioptr. links / --2.75dioptr. rechts. ein gewisses schielen der augen blieb jedoch, was man mir wohl ansah, ich jedoch mehr oder weniger „überbrücken“ konnte und daher, nichts mehr weiter unternahm.
seit 1994 jedoch, nimmt die blickwinkelabweichung stetig zu, weshalb ich 1996, eine prismen-brille angepasst bekam. heute weist jedes glas eine korrektur von 6prismen (glas), und eine zusätzliche korrektur von 8prismen (prismenfiolie) auf. laut damaligem augenarzt, beträgt die korrektur für ein auge, 14°, was eine total-korrektur für beide augen, von 28° ergibt. jener ist der ansicht, ich hätte eine starke „exophorie“, weshalb ich meine augen, nicht konstant in der normalen parallelstellung behalten könne, sondern diese, mehrheitlich davon abweichen und es zu doppelbildern führt. ein weiteres problem sei auch, dass ich kein führungsauge (?) habe, da beide augen, zur mitte hin abweichen.
vergangenen herbst, wollte der damalige augenarzt, überraschend deutlich, eine operation anstreben, was mich verunsicherte, und ich daher erstmal den arzt wechselte. der neue nun, spricht von einem manifesten „strabismus convergens“, ist der ansicht, dass die hohe prismenkorrektur zwar nötig, er darüber aber auch nicht glücklich sei, mir aber von einer operation abrate.

von einer studienkollegin (selbst stark weitsichtig, deutliches begleitschielen, musste 3x (!!) operiert werden; heute zufrieden) weiss ich, dass solche operationen, scheints ihre tücken haben können.

frage nun, was zu tun sei, denn die nächste erhöhung der korrektur bei den prismenfolien, steht an. somit würde jedes auge, um 16°, resp. beide augen, um total 32° korrigiert werden.
notwendig ist es, das spür’ ich selber, weil ich während ca. 2/3 des tages, mehr oder weniger doppelbilder sehe, und in meinem tagesblauf beeinträchtigt bin.

während der letzten untersuchung beim neun arzt, machte ich folgende beobachtung:
beim prüfen der augenfusion, deckte er ein auge mit einem blatt papier, momentelang ab, und deckte hernach auf, um meine augenbewegungen zu prüfen. dabei glaubte ich zu bemerken, dass das abgedeckte auge, scheints wie in eine „neutral“-, oder „gerade-aus“-stellung zurück ging. beim anderen auge, hatte ich das selbe empfinden, aber nicht ganz so deutlich. – zuhause stellte ich die beim augenarzt erlebte situation nach, und kontrollierte unter zuhilfenahme zweier spiegel, was da vorsich ging. bestätigend stellte ich fest, dass das abgedeckte auge, welches nur bis zum papier vor blicken konnte, in eine scheints ziehmlich normale stellung zurückgeht, während das andere, immer noch kräftig nach innen abweicht.
 meine frage nun: besteht die möglichkeit, mittels „brillenokklusion“ (wie damals; brillenglas mit leicht „bräunlicher“ folie abgedeckt), die augenmuskeln so zu beeinflussen, dass sie nach und nach wieder in parallelstellung gehen? resp. kann man das auge hinter dem bedeckten brillenglas so „trainieren“, dass die annäherung an eine parallelstellung möglich wird?

auf schnelle und ehrliche antworten, bin ich sehr froh, denn doppelbilder zu sehen, ist echt mühsam. – ernsthafte mailings, werden von mir prompt beantwortet!


im voraus schon besten dank allen antwortenden!

herzlichst grüsst debora




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