latentes Schielen, Weitsichtigkeit, Brillengläser zu stark


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Abgeschickt von Sabine am 01 Februar, 2003 um 16:14:17

Hallo,

mit vier jahren wurde bie meinem Sohn bei einer Kindergartenuntersuchung eine Fehlsichtigkeit festgestellt.

Der Augenarzt war zunächst unsicher, ob er schielt oder nicht, oder vielleicht doch ??? Er wurde getropft, hatte Werte um die 5 und bekam eine Brille mit total starken Gläsern. Zusätzlich sollten wir abwechselnd kleben.

Unter dieser Behandlung war es keine Frage mehr, ob er schielt oder nicht. War vorher nur bei extremer Ermüdung ein leichtes Innenschielen sichtbar, so schielte er jetzt (mit Brille und abkleben) wesentlich stärker. Dazu kam, daß er ohne Brille immer alles sehen konnte, aber lt. Arzt kompensieren Kinder das eben uns die Fehlsichtigkeit bestünde trotzdem...Leider konnte mein Kind mit dieser Brille einfach nichts sehen. Auch nach 3-4 Wochen hatten sich die Augen an die angebliche entlastung nicht gewöhnt, also wurden die Gläser etwas schwächer eingestellt und das Kleben sollte abgesetzt werden.

Er kam halbwegs mit den neuen Brillengläsern zurecht, aber ohne Brille sah er nach wie vor besser.

Entsprechende Ergebnisse erziehlte auch der Augentest bei der Einschulung. Ohne Brille wurde mehr erkannt als mit Brille.

Ich wechselte daraufhin den Augenarzt.

Neuer Ansatz: Auch wenn die automatische Messung schlechte Sehwerte ergeben und ein Schielen bei Ermüdung festzustellen ist, wurde eine Brille mit WESENTLICH schwächeren Gläsern 1,5 und 1,25 verodnet.

Damit sieht er besser. Leider hat diese Augenärztin ihre Praxis geschlossen und der Nachfolger vertritt wieder die Meinung: Brille muß möglichst stark sein, gemäß den technisch ermittelten Werten, um das Auge so zu entlasten und das Schielen einzudämmen.

Inzwischen kleben wir auch wieder 2 Std. täglich das Schielauge ab, die Sehkraft hat sich bereits nach 3 Monaten deutlich verbessert. WARUM ALSO, SOLL ICH DANN SO STRARKE GLÄSER NEHMEN.

Ich kapiere es einfach nicht.Ich freuen mich auf Ähnliche Erfahrungen, Erklärungen oder auch gerne BUCHTIPPS, die das Thema Schielen bei Kindern fachlich fundiert erklären.

VIELEN DANK IM VORAUS

Sabine


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