Re: Prismengläser


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Abgeschickt von kerstin am 21 Februar, 2003 um 14:42:47:

Antwort auf: Prismengläser von Liz am 21 Februar, 2003 um 08:54:47:

Hallo,

wer hat Dir die Prismengläser denn empfohlen? Hast Du beschwerden, wie z.B. Doppeltsehen, Kopfschmerzen usw. nach längerem Lesen, nach der Schule? Bei Patienten, bei denen diese Probleme durch ein Schielen verursacht werden, akzeptieren die Prismengläser meistens sofort. (Wenn die Prismen natürlich optimal angepasst wurden.) Die Anpassung von Prismen erfolgt in einer Augenklinik oder -praxis mit orthoptischer Abteilung. Hat amn Probleme mit der Gewöhnung der Prismengläser, sind die Dioptrie zu hoch oder zu niedrig, die Basislage der Prismen falsch usw. Dann sollte man auf sich jeden Fall bei dem behandelnden Augenarzt vorstellen. Bevor Prismengläser in die Brille eingeschliffen werden, wird die Verträglichkeit mit Prismenfolien getestet. Die Folien haben die gleiche Funktion wie die Gläser. Von der Anpassung von Prismengläsern vom Optiker halte ich persönlich nichts, da die Theorie über das beidäugige Sehen ("Winkelfehlsichtigkeit")und Prismenanpassung der Optiker in Deutschland wissenschaftlich nicht anerkannt ist. Prismengläser, die vom Optiker angepasst wurden, werden nicht oder nur teilweise (selten) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Prismen werden im Brillenpass in der Regel mit cm/m angegeben. Manchmal findet sich im Brillenpass auch die Abkürzung Prism.

Viele Grüße

Kerstin


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