Urstart bei Okklusionstherapie


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Abgeschickt von Michael am 25 Februar, 2003 um 17:55:38

Bei unserer Tochter wurde, als sie gerade fünf Jahre alt geworden war, eine Sehschwäche festgestellt. Die Diagnose: Astigmatismus, Esophorie, Hyperophie, Amblyopie links durch Amisometropie. Sie bekam eine Brille (rechts: + 1,5, links: +4,0) Einen Monat später wurde mit einer Teilzeitokklusionstherapie (zweimal rechts, einmal links; jeweils drei Stunden) begonnen. Unsere Tochter machte dabei anfangs auch gute Fortschritte und konnte mit dem linken Auge besser sehen. Als es jedoch bei einer Kontrolle vier Monate nach Beginn der Okklusionstherapie zu keiner weiteren Besserung mehr kam, wollte die Orthoptistin einen so genannten "Urstart" durchführen, bei dem das schlechtere Auge eine Woche lang Tag und Nacht abgeklebt wird. Danach soll es wieder langsam aufgebaut werden durch wechselseitiges Abkleben den ganzen Tag über (nicht nachts). Eine Überprüfung der Brillenstärke erfolgte nicht.
Dazu unsere Fragen:

1)
Ist es nicht zu früh, bei einer Okklusionstherapie nach nur vier Monaten von Erfolglosigkeit zu reden.

2)
Was ist ein Urstart überhaupt und steht der Nutzen auch im Verhältnis zu der immensen Belastung?

3)
Mit welchen Risiken ist er verbunden?

4)
Ist es ausreichend, dass die Brillenstärke nur ein mal jährlich durchgeführt wird? Immerhin hat die Okklusionstherapie massive Auswirkungen auf das Sehverhalten?

5)
Ist es richtig, dass das optimale Ergebnis nur bis zum Ablauf des sechsten Lebensjahres erzielt werden kann.


Michael


Antworten:




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