Re: Ptosis und Heberparese bei Marcus-Gunn-Phänomen (mandibulopalpebrale Synkinesie)


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Abgeschickt von Wilhelm Happe am 26 Oktober, 2001 um 16:01:54

Antwort auf: Ptosis mit Marcus-Gunn-Phänomen von Thomas Q. am 26 Oktober, 2001 um 13:30:27:

Das Marcus-Gunn-Phänomen besteht in einer Hebung des ptotischen Lids bei Mundöffnung und Verschiebung des Kinns zur Gegenseite; Ursache: angeborene innervatorische Koppelung zwischen dem M. levator palpebrae (Lidheber) und dem ipsilateralen M. pterygoides lateralis (zieht das Kieferköpfchen beim Öffnen des Munds nach vorn). Häufig ist diese Erkrankung mit einer angeborenen Hebereinschränkung des betroffenen Auges kombiniert.
Wenn die Pupille trotz der Ptosis ausreichend frei ist, besteht meist regelrechtes Binokularsehen und eine gute Sehschärfe. Wenn das der Fall ist, besteht keine Notwendigkeit für eine spezielle Behandlung. Eine operative Verbesserung ist nur in ausgeprägten Fällen möglich und sinnvoll. Das Problem besteht dann oftmals darin, eine Lösung zu finden, die einerseits die Ptosis bessert, andererseits die überschießende Lidöffnung bei Kaubewegungen nicht übermäßig verstärkt.

Gruß!

: Hallo!
: Unsere Tochter (14 Mon.) hat seit der Geburt rechtsseitig eine Ptosis (Pupille nicht verdeckt) mit Retraktionssyndrom(kann das Auge nicht nach oben heben) und Marcus-Gunn-Phänomen.
: Können Sie uns Auskunft über Behandlungsmöglichkeiten und Erfolg der selben geben.
: Danke
: Thomas Q.




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