Re: Strabismus convergens mit Amblyopie


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Abgeschickt von Christian am 29 Oktober, 2001 um 12:00:20

Antwort auf: Strabismus convergens mit Amblyopie von Timea W. am 26 Oktober, 2001 um 21:50:23:

Hallo, Wenn ein Kind im Kleinkindalter schielt, greift das Gehirn zu einer Art Notwehr in die falsche Richtung und schaltet zur Vermeidung von Doppelbildern einfach ein Auge aus. Es wird amblyop(schwachsichtig). Unbehandelt kann die Amplyopie bis hin zur einseitigen Erblindung fortschreiten. Oberflächlich behandelt bleibt ein mehr oder weniger gutes Restsehvermögen erhalten, das Auge aber trotzdem ausgeschaltet, solange man es nicht zum Sehen zwingt. Die Behandlung kann nur durch abdecken des guten Auges erfolgen, am besten durch das Pflaster, wobei die vorgegebene Zeit mindestens und konsequent einzuhalten ist. Je früher man mit der Behandlung beginnt, desto besser ist es. Wenn man zu spät mit der Behandlung beginnt, läßt sich höchstens eine oberflächlichre Behandlung durchführen, was zwar die Sehkraft mehr oder weniger anhebt; das Auge bleit aber ausgeschaltet. Man sieht den Rest des Lebens praktisch nur mit einem Auge, womit die Betroffenen in der Regel aber gut zurecht kommen.



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