Re: Innenschielen einseitig bei unserer 2,5-jaehrigen Tochter


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Abgeschickt von Wilhelm Happe am 10 Dezember, 2001 um 19:03:33

Antwort auf: Innenschielen einseitig bei unserer 2,5-jaehrigen Tochter von Christiane S. am 10 Dezember, 2001 um 10:46:08:

Ja, das Schielen kann durchaus einen psychischen Hintergrund haben. Wahrscheinlich ist es durch die Belastungssituation zu einer Dekompensation einer bereits bestehenden, aber kompensierten, Neigung zum Innenschielen gekommen.
Die geeignete Behandlung sieht wahrscheinlich folgendermaßen aus: Brille ist erforderlich um akkommodative Anteile des Schielens zu minimieren, auch wenn bei den relativ geringen Werten keine deutliche Sehverbesserung durch die Brille erreicht wird. Da ihre Tochter ja vor einiger Zeit noch gar nicht geschielt hat, muß angemommen werden, daß durchaus gutes Binokularsehen besteht oder möglich ist. Von daher ist es angeraten, möglichst bald wieder den natürlichen Zustand des Parallelstands herzustellen. Wenn eine Operation hierzu erforderlich ist, sollte man sie wahrscheinlich bald durchführen. Alles mit Vorbehalt, da ich nicht mal weiß wie alt Ihre Tochter ist.
Für eine genauere Beurteilung sind folgende Angaben wichtig:
Hat Ihre Tochter zu Beginn des Schielens doppelt gesehen oder bestand der Eindruck, daß sie in der Phase schlechter sah, motorisch unsicher war?
Besteht eine Amblyopie, bestehen Binokularfunktionen, wurden in der Uniklinik Bonn Stereotest erkannt?

Viele Grüße!


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