Vanessa: Fortschreitende Weitsichtigkeit, Amblyopie?


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Abgeschickt von Michael K. am 22 Dezember, 2001 um 22:16:51

Unsere 8jährige Tochter Vanessa schielt seit ihrem dritten Lebensjahr. Der erste Augenarzt, den wir damals aufsuchten, meinte, dass sich dieses mit dem Wachstum gebe, und ihre Weitsichtigkeit sei so gering, dass man auf eine Brille verzichten könne. Wir waren zuerst über diese Auskunft beruhigt –ein Fehler, wie sich herausstellen sollte. Bei der Einschulungsuntersuchung wurde eine starke Sehschwäche mit beginnender Amblyopie auf dem linken Auge festgestellt, und wir waren erschrocken über die Stärke ihrer ersten Brille: links + 5,75 dpt., rechts + 3,25 dpt. Merkwürdigerweise hatte Vanessa vorher nie über Sehprobleme geklagt. Zwei Wochen später wurde ihr rechtes Auge mit einem Pflaster verschlossen. Drei Jahre lang trug Vanessa tapfer ihr Pflaster. Von einer Folie auf dem Brillenglas riet der Augenarzt ab; ein völlig lichtundurchlässiges Pflaster sei behandlungsintensiver. Tatsächlich ging das Schielen zurück; mit Brille merkt man kaum noch etwas, ohne Brille fängt Vanessa sofort an zu schielen. Ungeachtet dessen verschlechterte sich ihre Sehkraft weiter; sie hatte Probleme bei dem Lesen kleinerer Buchstaben und beim Erkennen der Tafel. Die letzte Augenuntersuchung ergab links + 7,75 dpt und rechts + 4,0, wobei das rechte Auge weiter zehn Stunden am Tag zugeklebt werden muss. Eine Operation würde angeblich nichts ändern, da die Augen mit der getragenen Brille gerade stehen. Wir fragen uns, ob die Verschlechterung mit dem Zukleben zusammenhängt. Wird sich ihr schwachsichtiges linkes Auge (räumliches Sehen macht ihr große Probleme) noch bessern, oder wird sie ihr Leben lang auf ihre starke Brille angewiesen sein? Wenn Vanessa mit anderen Kindern zusammen spielt, die alle keine Brille tragen müssen, ist sie unglücklich, dass sie so schlecht sieht.


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