Re: Exkavation der Sehnervenscheibe bei Glaukom; Normalvariante bei Myopie?


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Abgeschickt von Wilhelm Happe am 20 Januar, 2002 um 16:15:33

Antwort auf: Sehnerv von Petra B. am 13 Januar, 2002 um 16:17:17:

Am Augenhintergrund kann der Augenarzt nur den vordersten Teil des Sehnervs sehen. Die Nervenfasern knicken auf der Sehnervenscheibe um etwa 90° ab, um sich auf der Netzhaut in alle Richtungen auszubreiten. Bei Patienten mit einem Glaukom kann es zu einer Sehnervschädigung (durch erhöhten Augendruck)kommen. Dadurch kann es zu einer Trichterbildung der Sehnervenscheibe kommen. Man nennt dies Papillenexkavation. Wenn mehr als 60% des Durchmessers der Papille (Sehnervscheibe) zum Trichter gehören, besteht ernster Verdacht auf ein beginnendes Glaukom.
Es kann allerdings vor allem bei Kurzsichtigen vorkommen, dass die Papille von Natur aus größer angelegt ist und daher die Exkavation vollkommen normal ist.
Empfehlenswert sind in Ihrem Fall regelmäßige Kontrollen. Dabei ist auf Änderungen zu achten. Bei einer Zunahme der Exkavation sollten weitere Untersuchungen erfolgen.


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