Schielen bei Erwachsenen


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Abgeschickt von Dr. Wolfgang S. am 04 Februar, 2002 um 12:18:47

Die Webseite und das Forum sind hoch interessant. Ich habe hier einen sehr guten Eindruck von den vielen möglichen Spielarten des Schielens bekommen.

Ich bin 49 Jahre alt, schiele leicht nach innen, wahrscheinlich schon immer. Grund: unterschiedliche Sehstärke und Fehlsichtigkeit auf beiden Augen. Mit 15 hat man mir in der Sehschule gesagt, da sei nichts zu machen, ein Auge werde wohl im Lauf der Zeit immer schlechter werden.

Das Gegenteil ist passiert. Heute ist der Fehler beim entspannten Blick in die Ferne fast null, außer wenn ich nach unten schaue. Es ist mir aber nicht möglich, einen sich bewegenden Gegenstand (z.B. Ball) mit beiden Augen zu verfolgen. Da wird wohl das Zentrum des Bildes vom schlechteren Auge unterdrückt. Auch beim Blick in die Nähe (Lesen) sieht nur ein Auge bewußt. Ein Versuch mit Prismenbrille brachte wenig, vermutlich weil der Schielwinkel nicht konstant ist

Im großen Ganzen habe ich kaum Probleme mit Doppelbildern, die sich aus der sich ständig änderenden Augenposition ergeben, das Gehirn etwickelt offensichtlich tolle Strategien, mit so etwas umzugehen.

Ich melde mich hier aus zwei Gründen:

Offensichtlich können die meisten "normalen" Augenärzte und Orthoptisten mit solchen Sonderfällen nichts anfangen.
Da ich feststelle, daß sich das Sehen auch in meinem Alter noch ändert, frage ich mich, inwieweit man diesen Prozeß unterstützen oder gar operativ eingreifen kann.


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