Nystagmusoperation mit Komplikationen


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Abgeschickt von Martina und Ruedi am 10 Maerz, 2002 um 22:15:29

Nach der Geburt unserer Tochter beteiligten wir uns an einer Studie über die Sehschärfenentwicklung von Säuglingen.
Dabei wurde nach einem halben Jahr die Diagnose Nystagmus gestellt. Wir sind seit da in ständiger Kontrolle. Mir wurde
damals schon gesagt das wir um eine Operation nicht vorbei kommen, dass man aber warten soll bis vor Eintritt in die Schule.
Uns wurde gesagt, dass dies eine gängige Operation wäre. Man beschloss die größt mögliche Korrektur zu machen.
Die oberen Muskeln 10mm zu kürzen und die unteren Muskeln zu verlängern. Am 4. März fand dann diese Operation statt.
Jetzt hieß es, dass das doch nicht so ein leichter Eingriff sei, und das er etwa 1.5 Stunden dauern würde. Am Montag wartete
ich also, aber der Eingriff dauerte 2,5 Stunden, also bedeutend länger als geplant. Am Nachmittag wurde ich dann erst Informiert,
dass erstens die beiden oberen Muskeln fast nicht vorhanden seien und zweitens beim rechten Auge eine Anomalie des oberen
Muskels festgestellt wurde und zwar verliefen die Fasern der Muskelstränge nicht wie sie sollten, so das man alle Fasern zusammen
suchen musste. Da man aber zuerst das andere Auge korrigiert hat wurde die Operation fortgesetzt. Unsere Tochter machte ihre
Augen erst am Donnerstagabend das erstemal auf. Am Freitag mussten wir zur zweiten Kontrolle und da sah man dann das etwas
nicht stimmte.
Das linke Auge wurde extrem nach links oben gezogen während das rechte Auge gerade aus schaut. Dadurch entsteht jetzt eine
Doppelsichtigkeit. Im Moment sollen wir das rechte Auge 2 Stunden im Tag abdecken.
Unsere Fragen: Hätte man nicht durch genauere Abklärung die Anomalie des einen Auges erkennen können?
Ist diese Stellung der Augen durch Augenbewegungsübungen wieder richtig stellbar ?
Wie sollte jetzt weiter vorgegangen werden ?
Ist eine weitere Operation das Beste ?
Falls Sie Bilder der Augenstellung wollen, könnte ich diese per Email zustellen.
Vielen Dank für eine schnelle Rückantwort.
Mit freundlichen Grüßen
Ruedi und Martina Beck



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