Re: Winkelfehlsichtigkeit


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Abgeschickt von Wilhelm Happe am 15 Februar, 2001 um 12:50:36:

Antwort auf: Winkelfehlsichtigkeit von Susi B. am 05 Februar, 2001 um 08:53:03:

Sehr geehrte Frau Butterhof

: Wer hat bereits Erfahrungen mit Winkelfehlsichtigkeit und Prismenbrillen und kann mir seine Erfahrungen mitteilen?

Ich finde Ihre Aufforderung sehr interessant und möchte andere Erfahrungen und Mitteilungen nicht durch ein umfassendes Statement meinerseits verhindern.
Grundsätzlich ist es allerdings so, daß der Begriff Winkelfehlsichtigkeit von Augenärzten nicht benutzt wird. Der Grund ist, daß der Begriff suggeriert, es würde sich um eine Fehlsichtigkeit wie Weit-, Kurz- und Stabsichtigkeit handeln, die ab einer gewissen Stärke immer mit Brille oder Kontaktlinse korrigiert wird.
Nun ist es aber so, daß 80% der Normalbevölkerung zumindest in der Nähe eine Exophorie haben. Sie brauchen aber nicht alle Prismen.
Auf der anderen Seite ist es so, daß es Patienten gibt, bei denen keine Winkelabweichung - oder nur eine sehr geringe - gemessen werden kann und die trotzdem Prismen benötigen um Ihre Beschwerden los zu werden.
Die richtige Prismenstärke kann daher in vielen Fällen auch nicht apparativ ausgemessen werden, sondern erfordert die ganze Erfahrung eines Augenarztes, der sich für diese Dinge interessiert und sich im Fall des Falles auch die Zeit nimmt.


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