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Abgeschickt von Birga am 21 Mai, 2002 um 15:15:57

Nach einem auffälligen Sehtest (Visus links 0,6) beim Kinderarzt war ich mit meiner Tochter (4 Jahre) beim Augenarzt. Dieser stellte eine geringe Weitsichtigkeit sowie eine Hornhautverkrümmung fest.
Das genaue Ergebnis der Messung ist mir leider nicht bekannt.
Der Ermittlung der Sehschärfe ergab (nach Atropin-Gabe an 2 Abenden zuvor) auf dem linken Auge ohne Korrekturgläser 30%, mit Korrektur 60- evtl. 80%, rechts 100%.
Die verordnete Brille hat folgende Werte:
R 0,00 +0,50 80°
L +0,25 +0,50 110°
Nach seinen eigenen Worten seien die Werte meiner Tochter zwar durchaus grenzwertig, die Brille müsse jedoch sein, wg. der unterschiedlichen Sehschärfe.

Ein anderer Augenarzt hat folgendes gemessen:
R +1,0 -0,5 Sehschärfe 90%
L +1,5 -1,25 Sehschärfe 60%
Ermittlung der Sehschärfe ohne Weittopfen, Ermittlung der Werte f. Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung nach 2x tropfen in der Praxis.
Er war der Ansicht, dass meine Tochter keine Brille bräuchte, auch müsse sie nicht regelmäßig zur Kontrolle kommen. (Erst wieder, falls sie zur Schuluntersuchung immer noch auffällig ist.). Das räumliche Sehen sei gut, das Fernsehen ebenfalls. Er geht also davon aus, dass sich das Problem "verwächst".
Ich bin nun natürlich total verunsichert, ob Brille ja oder nein, vor allem, wie kann es zu so unterschiedlichen Angaben der Sehschärfe links kommen (30% mit Tropfen bzw. 60% ohne).
Können wir nun guten Gewissens auf die Brille verzichten, nur evtl. doch öfter zur Kotrolle gehen?
Kann man das linke Auge auch ohne Brille "trainieren"?

Birga



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