Ratlose Fragen bei schielendem und weitsichtigem Kind....


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Abgeschickt von Hanna am 25 Juli, 2002 um 16:27:30

Hallo,

Ich habe diese Seite soeben entdeckt und habe gleich Tausend Fragen.

Mein Sohn fing mit 14 Monaten an zu schielen, mit 15 Monaten erfolgte eine Untersuchung unter Vollnarkose (sonst liess er sich nicht untersuchen) die starke Weitsichtigkeit feststellte (links + 6, rechts +8) sowie eine bereits vorhandene Amblyopie. Er kriegte gleich eine Brille, die er relativ problemlos trägt. Erstmals wurde uns die Hoffnung gemacht, die Brille wird als Korrektur ausreichen. Nach einem Monat folgte die Untersuchung mit dem jeweiligen Abdecken des einen Auges wo uns gesagt wurde, es hat sich kaum etwas verbessert und das Verkleben des besseren Auges sofort notwendig ist (eine Stunde pro Tag).
Sonst wurde gesagt, er kann nicht räumlich sehen und wird es auch nie mehr können. Dann wurde gesagt, er könnte ggf. noch ein „grobräumliches Sehen“ erlangen. Dann wurde gesagt, eine Schieloperation wäre vielleicht später notwendig. Dann kam widersprüchliches dass die Operation nur den kosmetischen Effekt hat, als ich aber sagte, dass ich dann damit solange nicht einverstanden bin, bis er selbst darüber entscheiden kann, wurde gesagt, dass die Operation und der verkleinerte Schielwinkel auch zur besseren Kooperation der Augen führen können. Es wurde auch gesagt, die Brille wird das Schielen womöglich korrigieren, vielleicht aber auch nicht?????
Dann wurde gesagt, dass wenn man beide Augenwinkel auf 90% operativ stellen würde, die Augen zusammen sehen könnten (also meiner Meinung nach ein räumliches Sehen möglich wäre). Dennoch tut man es nicht, weil das Hirn dann Doppeltbilder lebenslang wahrnehmen würde. Jetzt habe ich auf der Homepage gelesen, Kinder sind durchaus fähig, die Doppeltbilder zu beseitigen und diese nach einer Schieloperation so oder so entstehen. Warum also operiert man die Augen nicht „gerade“? Und warum nicht gleich?

Seitdem unser Sohn die Brille trägt, hat er immer häufiger Momente, wo er mit der Brille nicht mehr schielt. Besteht eine Hoffnung, dass er nach einiger Zeit gar nicht mehr mit der Brille schielen wird oder hätte dieses Effekt sofort auftreten müssen?

Besteht irgendeine Hoffnung darauf, dass unser Sohn wird räumlich sehen können? Und wenn ja, wovon hängt es ab?

Das Verkleben klappt nur sehr schlecht. Wir machen es jetzt sein einer Woche und erzielen pro Tag höchstens 15 Minuten anstatt der vorgeschriebener Stunde (Brille trägt er fast immer). Was wird es für Auswirkungen für die Behandlung und seine spätere Sehfähigkeit haben, wenn wir noch monatelang nicht das vorgeschriebene Pensum erreichen können?

Gibt es jemandem, der bei einem sehr aktiven und trotzigem 1,5-jährigen das Verkleben geschafft hat und wenn ja, mit welchen Mitteln?

Ich wäre für jegliche Aufklärung und Antworten sehr dankbar.

Sehr verwirrte und besorgte Hanna



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