Re: starke Kurzsichtikeit bei Kleinkind (2 J.) und Hornhautverkrümmung


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Abgeschickt von bela am 05 August, 2002 um 17:25:25:

Antwort auf: starke Kurzsichtikeit bei Kleinkind (2 J.) und Hornhautverkrümmung von Sandra E. am 05 August, 2002 um 14:34:27:

Das Abkleben des Auges ist nicht dazu da, um die Kurzsichtigkeit zu verbessern, sondern um zu vermeiden, dass das Kind anfängt, das Bild des schlechteren Auges zu unterdrücken. Da es ein besseres Auge gibt, wäre es wahrscheinlich, dass das Kind nur noch dieses Auge nutzt, und das andere Auge schwachsichtig wird. Deshalb das Abkleben.

Dass sich die Kurzsichtigkeit verschlimmert, kann daran liegen, dass das Kind noch wächst. Somit kann sich die Länge des Auges noch verändern. Somit kann die Kurzsichtigkeit sowohl besser als auch schlechter werden.

Operative Möglichkeiten zur Entfernung der Kurzsichtigkeit gibt es für das Kind leider nicht. Weder in Deutschland noch sonstwo. Dies liegt aber nicht an den Ärzten, sondern einfach in der Tatsache, dass Ihr Kind noch wächst. Wenn man nun die Kurzsichtigkeit entfernen will, weiß man ja nicht, wieviel man korrigieren muss, da (wie Sie schon sagten) sich die Stärke der Kurzsichtigkeit verändert.

Fazit: Momentan sollte die Brille weiter getragen werden, und das Abkleben durchgeführt werden. Mir erscheint es nicht so, als könne das Kind erblinden. Später kann der Umstieg auf Kontaktlinsen überlegt werden, da eine solch dicke Brille recht unangenehm zu tragen ist, und auch das Äußerliche stark verändern kann. Kontaktlinsen haben bei solchen Stärken auch die bessere Korrekturmöglichkeit.
Ist das Kind volljährig, kann durch einen operativen Eingriff starke Besserung oder Beseitigung der Fehlsichtigkeit erreicht werden. Vorher leider nicht. Sorry.


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